KZ-Gedenkstätte Moringen

Mitten in der südniedersächsischen Kleinstadt Moringen bestanden zwischen 1933 und 1945 drei Konzentrationslager.

Moringen (ist) aufgrund seiner besonderen Geschichte ein Erinnerungsort mit exem- plarischem Charakter und von nationalem Rang. (F. Heiligenstadt)
Ich kann nur bewundern, dass sich heut´ junge Menschen dafür interessieren, was mit uns jungen Menschen damals geschehen ist. (K. Schindler)

In der KZ-Gedenkstätte Moringen arbeiten jugendliche Freiwillige gemeinsam mit ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen.

 

 

Wir nehmen uns Zeit, Ihren Besuch der Gedenk-stätte individuell zu planen. Gern beraten wir Sie auch über unsere ortsungebundenen Angebote.

Ich schätze besonders die engagierte Arbeit der Gedenkstätte mit Jugendlichen, um die Erinnerung an diesen Ort der Unterdrückung wachzuhalten. (S. Karnehm-Wolf)

Unser Archiv steht ehemaligen Häftlingen, Schülern und Forschenden offen. Eine
Datenbank erleichtert uns den Zugriff.

Anfragen von Angehörigen ehemaliger Häftlinge nehmen stetig zu. Schicksalsklärung ist ein wichtiges Feld unserer Arbeit. (D. Sedlaczek)

Neuigkeiten und Veranstaltungen

Trauer um Helmut Becker

Am 14. Oktober 2017 verstarb im Alter von 91 Jahre der ehemalige Häftling des Jugend-KZ Moringen Helmut Becker.

Pressemitteilung v. 17.10.2017

 

Neue Ausstellung und Präsentation

Präsentation und Ausstellung zur Ankunft der Häftlinge und Einführung in die Geschichte der Moringer Konzentrationslager

Freitag, 19. Januar 2018, 15 Uhr

Führung zum Frauen KZ Moringen

Mit Annegrit Berghof (Bitte anmelden)

Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Moringen, Lange Straße 58, Moringen

Zwischen Oktober 1933 und März 1938 wurden in Moringen annähernd 1.400 Frauen inhaftiert, zumeist Zeuginnen Jehovas und Frauen aus dem politischen Widerstand. "Rassenschande", abfällige Äußerungen" über das NS-System, eine Remigration ins Deutsche Reich und andere Gründe konnten ebenfalls zu einer Einweisung in das Frauen-KZ führen.

Nähere Informationen und Anmeldung: 05554/2520, info@gedenkstaette-moringen.de

 

 

 

Samstag, 27. Januar 2018, 19.30 Uhr

Ort: Altes Rathaus, Göttingen

Diskriminierung, Verfolgung, Ermordung.

Der nationalsozialistische Genozid an den Sinti und Roma.

Vortrag – Gespräch – Ausstellung.

Bis zu 500.000 Sinti und Roma wurden während des Nationalsozialismus ermordet. Auch heute noch haben Sinti und Roma mit Diskriminierung und Ausgrenzung zu kämpfen. Wir berichten über Sinti im Jugend-KZ Moringen und ihre Deportation nach Auschwitz, über Antiziganismus und Rassismus, Bürgerrechtsarbeit und die Kämpfe um Anerkennung und Bleiberecht der Gegenwart. Es sprechen u.a. Kenan Emini (Roma-Center Göttingen) und Dr. Dietmar Sedlaczek (KZ-Gedenkstätte Moringen). Eine begleitende Ausstellung des Roma Antidiscrimination Networks und des Roma-Center Göttingen zeigt die Bleiberechtskämpfe von Roma in Deutschland und die Lage abgeschobener Roma in den Ländern Ex-Jugoslawiens.

Veranstaltet vom Bündnis zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Kooperation mit dem Roma-Center Göttingen.

 

 

Samstag, 3. Februar bis Sonntag, 4. Februar 2018

"WAS BLEIBT IST DIE ERINNERUNG"

AUFARBEITUNG VON NS-FAMILENGESCHICHTEN

Workshopreihe

 3. Wochenende

Veranstaltungsort: Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Am Goldgraben 14, Göttingen
Der Zugang ist barrierefrei.
Kosten: 150,- € für alle drei Blöcke.
Leistungen: Material, Getränke und Imbiss.

Für weitere Informationen steht das Göttinger Zeitzeugenprojekt gern zur Verfügung. info@f-a-g.de oder 0551/43606
Eine Kooperationsveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Moringen, des Göttinger Zeitzeugenprojekts und des Vereins NS-Familien-Geschichte: hinterfragen - erforschen - aufklären e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bündnis 27. Januar – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“.

Flyer

 

 

Freitag, 16. Februar bis Sonntag, 18. Februar 2018

Wider das Vergessen! Dezentrales Gedenken in Niedersachsen und seine Vernetzung

Ort: Papenburg

Seminar der Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen in Zusammenarbeit mit der HÖB in Papenburg

Programm

 

 

 

PM der AG der KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik Deutschland und des FORUM der Landesarbeitsgemeinschaften der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und -initiativen in Deutschland v. 5.5.2017

Erinnerungskultur und historisch-politische Bildung stärken – Gedenkstätten an den Orten des NS-Terrors fordern größere Anstrengungen für Aufarbeitung und Vermittlung und ein Ende der Ungleichgewichte.